Freiberufler

Für Freiberufler ist die Absicherung der beruflichen Risiken von existenzieller Bedeutung, da sie in der Regel persönlich haften. Für viele freiberufliche Tätigkeiten genügt eine Absicherung der Personen- und Sachschäden nicht. Insbesondere der Bereich der Vermögensschäden, beispielsweise durch eine falsche Beratung, nimmt in den letzten Jahren einen immer größeren Bereich ein. Dies trifft nicht nur auf die sogenannten „verkammerten Berufe“, die schon immer eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung benötigten, zu, sondern beispielsweise auch auf freiberufliche IT-Berater oder Unternehmensberater.

Es ist nicht nur der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung dringend anzuraten, sondern auch die Wahl einer ausreichend hohen Versicherungssumme. Selbst bei den Kammerberufen, beispielsweise Rechtsanwälten, ist eine Versicherungssumme deutlich über der Mindestsumme, die gesetzlich vorgeschrieben ist, zu empfehlen. Bei einem Schaden, der über der abgesicherten Versicherungssumme liegt, haftet der Freiberufler nämlich persönlich und unbegrenzt.

Für manche Berufe, beispielsweise Interim-Manager und Liquidatoren von Firmen, die eine Organstellung in einem Betrieb übernehmen, ist außerdem eine D&O-Versicherung erforderlich. Teilweise ist es möglich, verschiedene Organstellungen, die man ausübt, in einem Versicherungsvertrag zu versichern, was erhebliche Prämien spart.

Auch für eine ausreichende Absicherung der geschäftlichen Ausstattung ist zu sorgen.

Die persönliche Absicherung des Freiberuflers ist ein weiteres Thema, das behandelt werden muss. Neben den Bereichen Krankheit und Verdienstausfall ist insbesondere das Thema Berufsunfähigkeit relevant.

Eine Absicherung für den Fall von schweren Krankheiten, z.B. Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall, kann relevant sein. Hier gibt es Möglichkeiten, statt einer Rente eine Einmalzahlung zu erhalten.

Auch der Todesfall sollte ausreichend abgesichert sein.

Die steuerliche Behandlung von Alterseinkünften stellt ebenfalls eine Herausforderung dar. Alterseinkünfte sind heute steuerpflichtig – anders als früher.  Beiträge zur freiwilligen Altersversorgung können unter gewissen Voraussetzungen steuermindernd geltend gemacht werden; hier ist eine qualifizierte Planung und Beratung sinnvoll.

Auch Fragen zu privaten Versicherungen werden von uns behandelt. Beispielsweise die Anschaffung eines E-Bikes ist heute sowohl beruflich als auch privat möglich.

Oftmals ist die betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter ein weiteres Thema, das behandelt werden soll. Hier gibt es sehr interessante Möglichkeiten, Mitarbeiter zu binden und steuerliche Möglichkeiten zu nutzen.